diy: eine hülle für den mutterpass.

MutterpasshülleDa ich es letzte Woche dann auch endlich geschafft habe mir eine Mutterpasshülle zu nähen (ja, in der 39ten Woche – aber immerhin überhaupt doch noch irgendwie “rechtzeitig”) folgt heute sogleich eine kleine Nähanleitung dazu. Geht auch ganz schnell und dauert mit Zuschneiden höchstens 20 Minuten.
Mutterpasshülle-EinzelteileViel gibt es daher auch gar nicht zu erklären, im Prinzip ist so eine Mutterpasshülle nämlich relativ einfach zu nähen. Alles was ihr braucht sind zwei verschiedene Stoffe (insofern sie denn – wie bei mir – innen ein anderes Muster haben soll als außen). Sowohl den Außen- als auch den Innenstoff schneidet ihr dann in den Maßen 20 x 28 cm zu. Vom Innenstoff benötigt ihr zusätzlich noch zwei kleinere Stücke in den Maßen 14 x 20 cm – das werden dann die beiden Einschubtaschen links und rechts. Die Nahtzugabe (jeweils 0,75 cm) ist bei den Maßangaben auch schon mit eingerechnet.
Mutterpasshülle-innenJetzt geht es ans Zusammenbasteln. Zuallererst nehmt ihr euch dafür die beiden kleineren Teile und faltet diese einmal mittig (die rechte – also die “gute” Seite – schaut dabei nach außen), sodass sie anschließend 7 x 20 cm groß sind. Danach am besten einmal drüber bügeln, damit alles gut sitzt. Jetzt legt ihr euch den Außenstoff mit der rechten Seite nach oben hin, darauf kommen dann jeweils links und rechts an die kurze Seite die beiden kleineren Teile, die offenen Seiten schauen dabei nach außen. Zum Schluss kommt der Innenstoff darauf, die rechte “gute” Seite nach innen, die linke schaut euch an.

Alles gut mit ein paar Nadeln feststecken und einmal fast komplett drumherum nähen. Dabei müsst ihr lediglich eine kleine Wendeöffnung (3 – 4 cm reichen da locker) offen lassen. Als Maß für die Nahtzugabe benutze ich immer den Rand des Nähmaschinen-Füßchens, das sollten in etwa die angegeben 0,75 cm sein. Jetzt das Ganze nur noch gewendet und eventuell auch gebügelt werden, dann wird die Hülle im letzten Schritt nur noch einmal rundherum schmal abgesteppt (ein paar Millimeter, siehe Bild) und dabei direkt die Wendeöffnung mit geschlossen – fertig!

Ich hoffe es einigermaßen verständlich erklärt zu haben (schriftliches Erklären zählt zugegebenermaßen wohl eher nicht zu meinen Stärken und wünsche viel Spaß beim Nähen. Ich hoffe der ein oder andere ist etwas eher dran als ich und kann sich somit noch etwas länger an der hübschen Hülle erfreuen!

 
Falls ihr den Mutterpass übrigens nicht für euch, sondern vielleicht für eine Freundin nähen wollt, kann es mitunter ganz hilfreich sein die Maße zu kennen: Der ist nämlich 17,5 cm hoch und 28 cm breit, wenn er aufgeklappt ist. Dann könnt ihr das Endprodukt nochmal nachmessen und euch sicher sein, dass letztendlich alles passt!

weihnachtsbaumschmuck: stoffsternchen.

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Heute habe ich kleine süße Sternanhänger für den Weihnachtsbaum genäht. Und für meinen Adventskalender versuche ich mich sogar erneut am Erklären, diesmal hoffentlich verständlicher. Also: Zunächst einmal braucht ihr natürlich Stoff, (Zickzack-)Schere, eine Schablone für den Stern (wer kann auch frei Hand), Stift, Füllwatte und ein Band bzw. Schnur.

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Sterne auf die Rückseite des Stoffes aufmalen. Pro Anhänger zwei Sterne, einen für die Voder-, einen für die Rückseite – klar. Dann ausschneiden. Ich habe für die Optik und gegen das Ausfransen mit einer Zickzackschere geschnitten. Aber mit einem geraden Schnitt sehen die Sterne sicher auch hübsch aus.

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Nach dem Zuschneiden legt ihr die Sterne aufeinander, jeweils mit der guten Seite nach außen und steckt das Ganze mit ein paar Nadeln fest. Dann kann schon genäht werden. Ich habe einen geraden Stich benutzt und versucht, relativ nah am Rand zu nähen. Dabei näht ihr auch ein Stück Band oder eben etwas Schnur mit ein – den später Aufhänger. Außerdem lasst ihr eine Seite zum Füllen offen.

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Als nächstes kommt ordentlich Füllwatte hinein – mit einem Bleistift kann man gut “nachstopfen” damit auch genug Watte in die Spitzen der Sterne kommt.

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Wenn die Sterne schön ausgefüllt sind, schließt ihr mit der Nähmaschine noch die letzte, vorher offen gelassene, Stelle und schon ist die selbstgmemachte Weihnachtsdeko fertig!

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Und weil das so schnell ging, einfach noch ein paar mehr Sternchen in unterschiedlichen Mustern nähen. Viel Spaß!

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girlande aus glitzersternen.

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In Türchen Nummer zwei versteckt sich eine Girlande aus Glitzersternen. Ein schöner schlichter Weihnachtsschmuck, wie ich finde. Und einfach noch dazu. Alles, was man dafür braucht ist ein Sternenstanzer (klar, ausschneiden geht natürlich auch), Papier (ich habe Geschenkpapier von Depot benutzt), Kleber und eine Nähmaschine bzw. Nadel und Faden.

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Dann müsst ihr die Sterne nur noch ausstanzen, Rücken an Rücken zusammenkleben und durch die Nähmaschine jagen – jeweils mit ein paar Leerstichen dazwischen.

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girlande-baum2 Und fertig ist das hübsche Ding! Eine fixere Weihnachtsdeko gibt es wohl kaum. Und ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden! (Übrigens könnte ich mir die Girlande auch gut im Fenster hängend vorstellen. Bei mir funktioniert das leider nicht, da ich nur Dachfenster habe. Aber schön würde das bestimmt auch aussehen.)

around here.

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Ein großer Stapel bunter Stoffe liegt auf meinem Schreibtisch und wartet darauf, zu kleinen Taschen verarbeitet zu werden. Dafür hat der Postmann gestern ein wichtiges Zubehör gebracht: Viele, viele bunte Druckknöpfe. Neben dem Schnippeln und Nähen genieße ich weiter den Herbst (bis auf den Regen, der nervt!) und freue mich, dass meine Pflanzen wachsen. Ich muss sagen, irgendwie faszinieren mich diese kleinen Blätter, die aussehen wie Blumen. Am Donnerstag kommen mich dann meine Eltern mit Khira besuchen – das wird super. Und dann ist auch schon fast Freitag und die Uniwoche ist endlich vorbei. Das wiederum heißt, dass Marcus bald wieder kommt. Yay!